Polizei : Newsletter Nr. 306, April 2026

 1)   Präventive Wirkung von Schulsozialarbeit auf Jugendkriminalität
 2)   Deutsche Staatsbürgerschaft reduziert Jugendkriminalität
 3)   Legal Tech: Erster Einsatz von VR-Technologie in deutschem Zivilverfahren
 4)   Schießen! Oder nicht? Studie zur Entscheidungsfindung bei potenziellen Schieß-Szenarien im Polizeieinsatz
 5)   Rechtliche und gesellschaftliche Herausforderungen und Potenziale von Deepfakes
 6)   Vereinigtes Königreich: Zentrum für den verantwortungsvollen Einsatz von KI (Police.AI) errichtet
 7)   Polizei am Limit? Weniger Bewerber, mehr Durchfaller und Abbrecher
 8)   Wo es anfängt mit der Moral? Studie zur Entwicklung des Gefühls für moralische Entscheidungen bei Kindern
 9)   Wirtschaftsschutz: Erfolgreiche Zusammenarbeit von Behörden und Unternehmen mündet in neue „DIN SPEC (14027) - Corporate Security“
10)  Präventions-App zur bewussteren Nutzung von Digitalmedien
11)  Zusammenschluss der Rechercheinitiativen „Death in Custody“ (DiC) und „Tode bei Polizeieinsätzen aufklären“ (topa)
12)  Podcast „Fragen an die Polizeigeschichte“
13)  „RadiCast“ – Podcast des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg
14)  KI-basierter Deepfake Detector der Polizei Rheinland-Pfalz
15)  Rezension Sammelband: Subjektive Sicherheit und politische Kultur. Erkenntnisse aus Sachsen
16)  Rezension Dissertation: Werte und Einstellungen von Polizeibeamtinnen und -beamten
17)  Literaturempfehlung: „KI in der Prävention“ – Wissenschaftliche Begleitschrift zum 31. Präventionstag 2026 (hrsg. von Gina Rosa Wollinger)
18)  Symposium der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN)
19)  Preis der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK) für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Kriminalistik im Jahr 2025 ausgeschrieben
20)  Traumasensibilität in der Polizeiarbeit – Potenzielle Wirkmechanismen traumasensiblen Vorgehens in Fällen von sexualisierter Gewalt
 
1) Präventive Wirkung von Schulsozialarbeit auf Jugendkriminalität
Eine wirtschaftswissenschaftliche Studie analysiert die präventive Wirkung der signifikanten Ausweitung professioneller Schulsozialarbeit nach dem Amoklauf in Winnenden im Jahr 2009. Die Effektstärke wurde anhand einer Beispielschule mit 1.000 Schülerinnen und Schülern, für die (fiktiv) eine zusätzliche Fachkraft eingestellt wurde, und den Kriminalitäts-, Bildungs- und Sozialarbeitsdaten der Jahre 2006 – 2018 für Baden-Württemberg berechnet. Demnach hat Schulsozialarbeit nicht nur positive Bildungseffekte, sondern hilft auch dabei, Jugendkriminalität (signifikant) zu reduzieren. Die Studie vergleicht hierfür die Effektstärke an der Beispielschule mit den lebensweltlichen Daten, also der präventiven Wirkung, die nach dem Amoklauf mit den tatsächlich eingestellten Fachkräften an Schulen in BW erzielt werden konnte. Demnach konnte mit dem zusätzlichen sozialpädagogischen Fachpersonal die Jugendkriminalität um etwa zwei bis drei Prozent p. a. gesenkt werden - https://t1p.de/le7gd
 
 
2) Deutsche Staatsbürgerschaft reduziert Jugendkriminalität
Ein interdisziplinäres Forscherteam hat vor dem Hintergrund der Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts im Jahr 2000 (vgl. BGBl. 1999 I Nr. 38 vom 23. Juli 1999, S. 1618ff.) mehr als 120 000 Kriminalitätsfälle mit jugendlichen Tatverdächtigen aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Berlin analysiert. Jugendliche der zweiten und dritten Migrantengeneration, die durch die Reform von Geburt an einen deutschen Pass besaßen, wurden demnach später im Jugendalter rund 70 Prozent seltener als Tatverdächtige registriert als vergleichbare Jugendliche ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Besonders deutlich zeigt sich dieser Effekt bei Eigentums- und Drogendelikten, so die zentrale Erkenntnis der Analyse. Die Forscher sprechen sich deshalb für eine „frühestmögliche Integration“ aus: „Unsere Analyse zeigt, dass frühzeitige Interventionen, wie etwa die Verleihung der Staatsbürgerschaft bei Geburt, Jugendkriminalität wirksam reduzieren können, indem sie Chancen, Zugehörigkeit und Vertrauen stärken - https://t1p.de/9r28y
 
 
3) Legal Tech: Erster Einsatz von VR-Technologie in deutschem Zivilverfahren
Das LG Köln hat im Rahmen eines gerichtlichen Gutachtenauftrags als Beweisbeschluss (§ 358a ZPO) zum ersten Mal im Rahmen einer zivilgerichtlichen Verhandlung in Deutschland VR-Technologie eingesetzt, um sich den streitrelevanten Sachverhalt (ein Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem auf dem Bürgersteig abgestellten VW-Bus mit geöffneter Heckklappe) besser erschließen zu können. Zuvor war VR-Technik bereits im Strafprozess genutzt worden, bspw. anlässlich der Hauptverhandlung wegen des Mordes an einem Polizeibeamten und einer Polizeibeamtin im Landkreis Kusel am 31.01.2022 vor dem Landgericht Kaiserslautern. Die Prozessbeteiligten nutzten damals die Gelegenheit, den vom LKA Rheinland-Pfalz per Laserscan virtualisierten Tatort in Augenschein zu nehmen - https://t1p.de/s6k14
 
 
4) Schießen! Oder nicht? Studie zur Entscheidungsfindung bei potenziellen Schieß-Szenarien im Polizeieinsatz
Polizeibeamtinnen und -beamte müssen Bedrohungen für sich und andere schnell erkennen und entsprechend angemessen reagieren. Die Entscheidung, ob im Einzelfall als Ultima Ratio der Anwendung Unmittelbaren Zwangs auch die Schusswaffe eingesetzt wird / werden kann, muss überwiegend in kürzester Zeit getroffen werden. Umso wichtiger sind regelmäßige und spezifische Trainingssituationen in der polizeilichen Aus- und Fortbildung. Eine organisationspsychologische Dissertation an der Deutschen Hochschule der Polizei mit dem Titel „New Approaches in Police Firearms Training: The Role of Visual Attention and Tactical Gaze Control“ untersucht relevante Konzepte der visuellen Wahrnehmung, der Signalentdeckung und der kognitiven Beanspruchung am Beispiel computergestützter Szenarien mit realistischen Bildern und entwickelt aus den Erkenntnissen ein neues hybrides Trainingsformat - https://t1p.de/coifc
 
 
5) Rechtliche und gesellschaftliche Herausforderungen und Potenziale von Deepfakes
Das Thema Deepfakes wird aufgrund eines aktuellen prominenten Vorfalls im Augenblick gesellschafts- und kriminalpolitisch u. a. auf der Grundlage eines RefE aus dem BMJV intensiv diskutiert. In diesem Kontext sind einige grundlegende Erkenntnisse eines aktuellen Berichts (30.01.2026) des Ausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages zu diesem Phänomen Deepfakes begleitend interessant (Bt.-Drs. 21/3952) - https://t1p.de/cmr6y
 
 
6) Vereinigtes Königreich: Zentrum für den verantwortungsvollen Einsatz von KI (Police.AI) errichtet
Das britische Home Office hat das gemeinsame Zentrum „Police.AI“ für den Einsatz von KI-basierten Anwendungen bei allen 43 regionalen Polizeieinheiten mit einem Investitionsvolumen von 115 Mio. Pfund eingerichtet. Es wird im April 2026 in Betrieb gehen. Dort sollen in Zusammenarbeit mit den anderen öffentlichen Einrichtungen, Universitäten, Unternehmen und auch den Streitkräften KI-Tools entwickelt und vor ihrem Einsatz bei den einzelnen Polizeibehörden zentral getestet werden. Zudem sollen dezentrale Multiplikatoren geschult, Aus- und Fortbildungsveranstaltungen organisiert und technische Unterstützung vor Ort angeboten werden. Ziel ist es u. a., die Polizei durch den Einsatz von KI-basierten Anwendungen von administrativen Arbeiten zu entlasten, mehr Beamtinnen und Beamte auf die Straße zu bringen und damit die Sicherheit für die Bürger zu verbessern. Das National Police Chiefs‘ Council (NPCC) rechnet mittelfristig mit einer „Arbeitsentlastung von bis zu sechs Mio. Arbeitsstunden p. a., was etwa 3.000 Vollzeitstellen von Polizeivollzugsbeamt:innen entspricht“ - https://t1p.de/s05xb
 
 
7) Polizei am Limit? Weniger Bewerber, mehr Durchfaller und Abbrecher
Eine investigative Recherche des gemeinwohlorientierten Medienhauses CORRECTIV in allen Bundesländern zeigt, dass zum einen die Bewerbungen für eine Ausbildung bei der Polizei in fast allen Bundesländern seit 2020 deutlich gesunken sind. Bewarben sich im Jahr 2020 noch 73.554 junge Menschen für eine Ausbildung bei einer der 16 Länderpolizeien, waren es im Jahr 2025 nur noch 63.191 (- 14%). Zum anderen schaffen immer mehr Bewerberinnen und Bewerber die Aufnahmeprüfungen nicht. Zudem bricht im Schnitt fast ein Viertel der Auszubildenden die Ausbildung vorzeitig ab. Bei geboten vorsichtiger Bewertung der Befunde (die Roland Hoheisel-Gruler in seinem Blog unter dem Titel „Quo vadis Polizei? zusätzlich polizeiwissenschaftlich kritisch einordnet) kommt die CORRECTIV-Recherche zu dem Schluss, dass diese Entwicklung mittelfristig die Arbeitsfähigkeit der Polizei beeinträchtigen könnte - https://t1p.de/i7cjj
 
 
8) Wo es anfängt mit der Moral? Studie zur Entwicklung des Gefühls für moralische Entscheidungen bei Kindern
Was ist richtig oder falsch? Diese Bewertung ist im Wesentlichen eine Frage der Moral. Doch wie kommt die Moral in die Welt und welchen Einfluss haben unser Alter und unsere Kultur auf die Moral? Diesen Fragen widmet sich ein lerntheoretischer Forschungsbeitrag der Royal Society, bei dem 700 Kinder unterschiedlicher Alters- und Ländergruppen (3 – 11 Jahre, aus Norwegen, Japan, USA und Italien) experimentell zum einen mittels eines fiktiven Mal-Wettbewerbs, bei dem dem jeweils „erkennbar schlechteren Bild ein Geschenk beigelegt war“, auf das die Kinder in ihrer Rolle als Juroren reagieren sollten, zum anderen durch die ungleiche Verteilung von Süßigkeiten auf ihre Empfänglichkeit für „Bestechlickeit“ getestet wurden. Als Quintessenz hielten die Forscher u. a. fest, dass Moral mit unserer kognitiven Entwicklung erlernt wird, sich schon sehr früh im Kindesalter entwickelt und grds. universell ist, also zum größten Teil auch kulturübergreifend verstanden werden kann - https://t1p.de/cyocx
 
 
9) Wirtschaftsschutz: Erfolgreiche Zusammenarbeit von Behörden und Unternehmen mündet in neue „DIN SPEC (14027) - Corporate Security“
Im Zeitalter hybrider Kriegsführung wird eine nach Unternehmensgröße abgestufte, substanziell jedoch weitgehend standardisierte Unternehmenssicherheitsstrategie immer wichtiger. Die in Zusammenarbeit des BMI, der Universität der Bundeswehr und verschiedener Unternehmen entstandene und gerade veröffentlichte neue DIN SPEC definiert verschiedene Sicherheitslevel und Schutzniveaus und ermöglicht so eine „passgenaue Balance aus Aufwand und individuellem Sicherheitsbedarf“ für das jeweilige Unternehmen. Dabei werden alle bedeutsamen Themenfelder auf Grundlage umfangreicher Anforderungskataloge geordnet und -bewertet, etwa die „Reise- und Standortsicherheit“, der „Know-How-Schutz“, „Interne Untersuchungen“ oder das „Business Continuity Management“ (systematischer Ansatz, um den Geschäftsbetrieb bei schweren Störungen aufrechtzuerhalten oder schnell wiederherzustellen“) - https://t1p.de/klael
 
 
10) Präventions-App zur bewussteren Nutzung von Digitalmedien
Die vom Suchtpräventionszentrum Villa Schöpflin zusammen mit Fachleuten, Jugendlichen und Eltern entwickelte, vorab in einer vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Effektstudie getesteten, nicht kommerzielle Präventions-App „freii“, die im Schwerpunkt über Fachkräfte an Schulen für 11- bis 15-jährige ausgerollt werden soll, steht (ab sofort) aber grds. zur Nutzung für Jedermann in den jeweiligen App-Stores und als Browser-Version zur Verfügung. Sie soll in einem auf 21 Tage angelegten Programm dazu beitragen, einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien (Medienkompetenz) zu erlernen. Die Zielgruppe sind aber nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene als Ratgeber. Hierzu führen verschiedene Guides durch das Programm - https://t1p.de/0zdyy
 
 
11) Zusammenschluss der Rechercheinitiativen „Death in Custody“ (DiC) und „Tode bei Polizeieinsätzen aufklären“ (topa)
Beide Initiativen versuchen anhand öffentlich zugänglicher Informationen und Quellen Todesfälle im Zusammenhang mit Polizeieinsätzen zu dokumentieren, um damit Erfassungslücken amtlicher Statistiken deutlich zu machen. Die partielle Intransparenz wird immer wieder kritisiert, unter anderem vom Institut für Bürgerrechte & öffentliche Sicherheit e. V. (cilip) am Beispiel der Statistik zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Nach dem Relaunch der (nun gemeinsamen) Website können die dokumentierten Todesfälle nach einer Vielzahl von Kriterien durchsucht werden - https://t1p.de/6a2mk
 
 
12) Podcast „Fragen an die Polizeigeschichte“
Das Fachgebiet „Polizeigeschichte und Politische Bildung“ der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster-Hiltrup hat das Projekt Anfang des Jahres gestartet. Künftig soll monatlich eine neue Folge zu aktuellen Fragestellungen des Verhältnisses von Polizei, Politik und Gesellschaft veröffentlicht werden - https://t1p.de/tldd0
 
 
13) „RadiCast“ – Podcast des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg
Der von einem Extremismusforscher und einem Polizeibeamten moderierte Podcast auf der Plattform Open Spotify verbindet True Crime, Polizei (-Wissenschaft) und Extremismusprävention und stellt typische Radikalisierungsverläufe und Möglichkeiten der Ausstiegsberatung (u. a. am Beispiel des Kompetenzzentrums gegen Extremismus Baden-Württemberg – „konex“) dar. In der ersten Staffel des seit Ende Februar aktiven Angebots geht es um „Menschen, die an die „Deutschland-GmbH“ glauben, staatliche Strukturen ablehnen, eigene Regeln aufstellen und in ideologischen Parallelwelten leben. Es geht um Verschwörungstheorien, Antisemitismus, Polizeifeindlichkeit und darum, wie aus Überzeugungen Gewalt entstehen kann“ - https://t1p.de/o66ih
 
 
14) KI-basierter Deepfake Detector der Polizei Rheinland-Pfalz
Als Ergebnis der organisatorischen Neuausrichtung des Landeskriminalamtes und der Digitalisierungskooperation der Polizei Rheinland-Pfalz (DigiKoRP) ist das KI-Tool als polizeiliche Eigenentwicklung seit März 2026 im Pilotbetrieb und unterstützt Ermittler bei der Analyse großer Bilddatenbestände und der musterbasierten Suche nach manipulierten Inhalten - https://t1p.de/0ss80
 
 
15) Rezension Sammelband: Subjektive Sicherheit und politische Kultur. Erkenntnisse aus Sachsen
Die Gewährleistung von Sicherheit gehört zu den fundamentalen Aufgaben des modernen Staates. Dabei stehen die „objektive“ Sicherheitslage (Kriminalstatistiken) mit den Ergebnissen von wissenschaftlichen Dunkelfeldstudien und Befragungen zur subjektiv wahrgenommenen Sicherheit in der Bevölkerung oft im Gegensatz. Dieses Spannungsfeld (Präventions-Paradoxon) wirft Fragen auf, die sowohl für die Sozialwissenschaften als auch für die politische Praxis von großer Relevanz sind. Die Beiträge des Sammelbandes konturieren dieses Spannungsfeld auf Grundlage der Ergebnisse der 2022 vom „Sächsischen Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung“ (SIPS) durchgeführten Bevölkerungsbefragung „Sicherheit und Kriminalität in Sachsen“, an der mehr als 5.000 Personen teilgenommen haben - https://t1p.de/ye218
 
 
16) Rezension Dissertation: Werte und Einstellungen von Polizeibeamtinnen und -beamten
Der Autor betrachtet das „Wertefundament der Polizei“ rund um das Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und dem Konstrukt der neuen rechten Mentalitäten unter den Leitfragen: a. Unterliegen Polizeibeamte institutionsimmanenten Faktoren, welche die Entstehung bzw. die Persistenz demokratie- und/oder menschenfeindlicher Werthaltungen oder Einstellungen beeinflussen? und b. Sofern entsprechende Einstellungen vorliegen, wirken sich diese auf polizeiliches Handeln bzw. Handlungslogiken aus? - https://t1p.de/sxpj3
 
 
17) Literaturempfehlung: „KI in der Prävention“ – Wissenschaftliche Begleitschrift zum 31. Präventionstag 2026 (hrsg. von Gina Rosa Wollinger)
Der Sammelband bereitet im Vorfeld des Präventionstages, der in diesem Jahr vom 13. – 14.04. in Hannover stattfindet, das Schwerpunktthema des Kongresses aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven auf und ist auch für Nichtteilnehmer open access verfügbar - https://t1p.de/724g9
 
 
18) Symposium der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN)
Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) veranstaltet am 03.05.2026 im Quadriga-Forum in Berlin ein Symposium zum Thema „Prävention von Gewalttaten durch Menschen mit psychischen Erkrankungen. Anmeldungen sind bis 03.04.2026 möglich - https://t1p.de/fuxsj
 
 
19) Preis der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK) für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Kriminalistik im Jahr 2025 ausgeschrieben
Es können im Jahr 2025 entstandene Arbeiten eingereicht werden, die sich mit der Kriminalistik oder einem ihrer Teilgebiete befassen und die einen Fortschritt für die Kriminalistik in Wissenschaft und Praxis darstellen. Der Preis der DGfK ist mit 2.000.- € dotiert und wird im Verlauf der Jahrestagung, die in diesem Jahr vom 18. – 20.10.2026 in Wien stattfinden wird, vergeben. Einsendeschluss ist der 10. Mai 2026. Details zur Ausschreibung: https://t1p.de/pt2gp
 
 
20) Traumasensibilität in der Polizeiarbeit – Potenzielle Wirkmechanismen traumasensiblen Vorgehens in Fällen von sexualisierter Gewalt
Das Zentrum für kriminologische Forschung Sachsen (ZKFS) lädt am 11.05.2026, 16.30 Uhr zu einem Kolloquium zur o. g. Themenstellung ein. Vortragen wird die Kriminologin Imke Pahl. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist in Präsenz (Anmeldeschluss 01.05.2026) und online (Anmeldeschluss 10.05.2026). Die Anmeldung erfolgt per Mail an annalena.oehme@zkfs.de