Polizei : Newsletter Nr. 308, Juni 2026
1) Forschungsprojekt: „Vermeidung von Ersatzfreiheitsstrafen“
2) Green Criminology
3) Hamburg: Straffung der polizeilichen / justiziellen Bearbeitung bei Massendelikten der Alltagskriminalität
4) Landtag NRW: Enquetekommission IV „Künstliche Intelligenz – Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft“
5) Grundwerte in der digitalisierten Gesellschaft. Der Einfluss Künstlicher Intelligenz auf Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – Positionspapier
6) Wissenschaftliches Rechtsgutachten mit Praxisempfehlungen: „Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung“
7) Polizeiliches Gefahrenabwehrrecht: Biometrische Videoüberwachung - § 14 HSOG, Klage vor dem VG Frankfurt
8) Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ legt erste Bestandsaufnahme vor
9) Digitales Themenportal „Rechte Gewalt“
10) Prävention: Erkennen sie Cybercrime?
11) Forensik: Videospiel des LKA Rheinland-Pfalz
12) Neue zentrale Ansprechstelle „Deepfakes“ im Hessischen Landeskriminalamt
13) Projekt „Open Press of Criminology“ der Georgia State University
14) Lagebericht „Internet Organised Crime Threat Assessment” (IOCTA)
15) Veranstaltung: „Islamismus in Berlin – jenseits von Gewalttaten. Herausforderungen für die Jugend- und Bildungsarbeit“
16) Veranstaltung: „Verlockender Fundamentalismus“ – Kontinuitäten und Paradigmenwechsel in der Forschung und der Prävention von Islamismus
17) Buchbesprechung: “Policing Hot Spots of Crime” (hrsg. von David Weisburd)
18) Glossar Innere Sicherheit der Bundeszentrale für politische Bildung umfassend überarbeitet
19) Broschüre des BfV: „Versteckte Botschaften – Antisemitische Codes und Chiffren“
20) Podcast „Im Treff – Trierer rechtspolitische Gespräche“ des Instituts für Rechtspolitik an der Universität Trier
21) Masterstudiengang „Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft“ – Bewerbungsphase endet am 30. Juni 2026
1) Forschungsprojekt: „Vermeidung von Ersatzfreiheitsstrafen“
Am Beispiel Berlins gingen die Forscherinnen der Frage nach, wie sich Ersatzfreiheitsstrafen gerade bei „schwer erreichbaren Personen“ besser vermeiden ließen. Geldstrafen werden (immer noch) in signifikanter Häufigkeit durch sogenannte Ersatzfreiheitsstrafen (§ 43 StGB) getilgt, obwohl die Justiz aufgrund der Ausgangsstraftat gerade keine Freiheitsstrafe vorgesehen hat. Im Längsschnitt (10 Jahre) verbüßen alleine in Berlin durchschnittlich rund 290 Menschen Ersatzfreiheitsstrafen wegen der Nichtbeibringung von Geldstrafen in der Folge von Bagatellstraftaten. Überraschend ist jedoch der hohe Anteil dieser strafrechtlichen Rechtsfolge, der in der aktuellen Studie herausgearbeitet wird. Demnach wird nahezu ein Drittel (32 %) der verhängten Geldstrafen durch eine Ersatzfreiheitsstrafe getilgt. Der Wert liegt damit deutlich höher als die bislang in Studien herausgearbeitete und kriminalpolitisch immer wieder zitierte Quote von ca. 10 %. Im Forschungsbericht wird eine Reihe von Abhilfemaßnahmen zur Vermeidung dieser Praxis herausgearbeitet - https://t1p.de/ct1pt
Am Beispiel Berlins gingen die Forscherinnen der Frage nach, wie sich Ersatzfreiheitsstrafen gerade bei „schwer erreichbaren Personen“ besser vermeiden ließen. Geldstrafen werden (immer noch) in signifikanter Häufigkeit durch sogenannte Ersatzfreiheitsstrafen (§ 43 StGB) getilgt, obwohl die Justiz aufgrund der Ausgangsstraftat gerade keine Freiheitsstrafe vorgesehen hat. Im Längsschnitt (10 Jahre) verbüßen alleine in Berlin durchschnittlich rund 290 Menschen Ersatzfreiheitsstrafen wegen der Nichtbeibringung von Geldstrafen in der Folge von Bagatellstraftaten. Überraschend ist jedoch der hohe Anteil dieser strafrechtlichen Rechtsfolge, der in der aktuellen Studie herausgearbeitet wird. Demnach wird nahezu ein Drittel (32 %) der verhängten Geldstrafen durch eine Ersatzfreiheitsstrafe getilgt. Der Wert liegt damit deutlich höher als die bislang in Studien herausgearbeitete und kriminalpolitisch immer wieder zitierte Quote von ca. 10 %. Im Forschungsbericht wird eine Reihe von Abhilfemaßnahmen zur Vermeidung dieser Praxis herausgearbeitet - https://t1p.de/ct1pt
2) Green Criminology
Der Beitrag analysiert den potentiellen Beitrag der Richtlinie (EU) 2024/1203 über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt zur sich jedenfalls im deutschsprachigen Raum erst langsam entwickelnden kriminologischen Subdisziplin „Green Criminology“ und den kriminalpolitischen Nutzen dieser fortgeschriebenen RiLi zur Eindämmung der Umweltkriminalität als inzwischen weltweit kriminalstatistisch viertgrößtes Kriminalitätsphänomen mit globalen Schäden in Höhe von mehreren Hundert Milliarden Euro und durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von 5 – 7% alleine im Hellfeld. Die Bundesregierung hat die EU-RiLi Ende April mit einem Gesetzentwurf zum besseren strafrechtlichen Schutz der Umwelt in das parlamentarische Verfahren eingebracht - https://t1p.de/xrfjt
Der Beitrag analysiert den potentiellen Beitrag der Richtlinie (EU) 2024/1203 über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt zur sich jedenfalls im deutschsprachigen Raum erst langsam entwickelnden kriminologischen Subdisziplin „Green Criminology“ und den kriminalpolitischen Nutzen dieser fortgeschriebenen RiLi zur Eindämmung der Umweltkriminalität als inzwischen weltweit kriminalstatistisch viertgrößtes Kriminalitätsphänomen mit globalen Schäden in Höhe von mehreren Hundert Milliarden Euro und durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von 5 – 7% alleine im Hellfeld. Die Bundesregierung hat die EU-RiLi Ende April mit einem Gesetzentwurf zum besseren strafrechtlichen Schutz der Umwelt in das parlamentarische Verfahren eingebracht - https://t1p.de/xrfjt
3) Hamburg: Straffung der polizeilichen / justiziellen Bearbeitung bei Massendelikten der Alltagskriminalität
Im April 2026 hat in Hamburg eine aus 56 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Landeskriminalamtes und der Justiz zusammengesetzte „Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle“ (GEBS) mit dem Ziel der schnelleren und effektiveren Verfahrenserledigung bei Delikten der Massenkriminalität (explizit in der Verlautbarung benannt werden dabei Sachbeschädigung, Diebstahl, Beleidigung oder Hausfriedensbruch) unter Vermeidung von Doppelarbeiten bei Polizei und Staatsanwaltschaft ihren auf zunächst ein Jahr angelegten Probebetrieb aufgenommen. Das Konzept hierzu, in welchem von einem jährlichen Volumen von rund 35.000 Verfahren ausgegangen wird, hat eine im November 2024 ins Leben gerufene Arbeitsgruppe der Generalstaatsanwaltschaft und der Hamburger Polizei ausgearbeitet. Der Vorschlag fand in der Folge Eingang in den im April 2025 geschlossenen Koalitionsvertrag für die 23. Legislaturperiode der Hamburger Bürgerschaft (ebd., S. 107) und wurde nun umgesetzt. Die Ergebnisse und Erfahrungen des Probebetriebs sollen zeitnah evaluiert werden - https://t1p.de/017wa
Im April 2026 hat in Hamburg eine aus 56 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Landeskriminalamtes und der Justiz zusammengesetzte „Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle“ (GEBS) mit dem Ziel der schnelleren und effektiveren Verfahrenserledigung bei Delikten der Massenkriminalität (explizit in der Verlautbarung benannt werden dabei Sachbeschädigung, Diebstahl, Beleidigung oder Hausfriedensbruch) unter Vermeidung von Doppelarbeiten bei Polizei und Staatsanwaltschaft ihren auf zunächst ein Jahr angelegten Probebetrieb aufgenommen. Das Konzept hierzu, in welchem von einem jährlichen Volumen von rund 35.000 Verfahren ausgegangen wird, hat eine im November 2024 ins Leben gerufene Arbeitsgruppe der Generalstaatsanwaltschaft und der Hamburger Polizei ausgearbeitet. Der Vorschlag fand in der Folge Eingang in den im April 2025 geschlossenen Koalitionsvertrag für die 23. Legislaturperiode der Hamburger Bürgerschaft (ebd., S. 107) und wurde nun umgesetzt. Die Ergebnisse und Erfahrungen des Probebetriebs sollen zeitnah evaluiert werden - https://t1p.de/017wa
4) Landtag NRW: Enquetekommission IV „Künstliche Intelligenz – Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft“
Der Landtag NRW hat in der aktuellen 18. Legislaturperiode eine Enquetekommission „Künstliche Intelligenz – Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft“ eingesetzt. „Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts beeinflusst alle Technologien, die im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel stehen und dringt als ein neues Werkzeug in alle gesellschaftlichen Bereiche vor“, so heißt es im Einsetzungsbeschluss des Landtages. Dementsprechend konsequent fanden bis Ende Mai 2026 zu insgesamt 14 gesellschaftlichen Schlüsselthemen, darunter auch zur „Inneren Sicherheit“, (z. T. schriftliche) Expertenanhörungen im Landtag statt. Die Stellungnahmen der Sachverständigen bieten einen hervorragenden Überblick zu Chancen und Risiken des Einsatzes Künstlicher Intelligenz und können auf der Website des Landtages NRW eingesehen werden - https://t1p.de/p22h7
Der Landtag NRW hat in der aktuellen 18. Legislaturperiode eine Enquetekommission „Künstliche Intelligenz – Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft“ eingesetzt. „Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts beeinflusst alle Technologien, die im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel stehen und dringt als ein neues Werkzeug in alle gesellschaftlichen Bereiche vor“, so heißt es im Einsetzungsbeschluss des Landtages. Dementsprechend konsequent fanden bis Ende Mai 2026 zu insgesamt 14 gesellschaftlichen Schlüsselthemen, darunter auch zur „Inneren Sicherheit“, (z. T. schriftliche) Expertenanhörungen im Landtag statt. Die Stellungnahmen der Sachverständigen bieten einen hervorragenden Überblick zu Chancen und Risiken des Einsatzes Künstlicher Intelligenz und können auf der Website des Landtages NRW eingesehen werden - https://t1p.de/p22h7
5) Grundwerte in der digitalisierten Gesellschaft. Der Einfluss Künstlicher Intelligenz auf Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – Positionspapier
Der gemeinnützige Verein D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt hat acht Jahre nach der Erstauflage sein Positionspapier „Grundwerte in der digitalisierten Gesellschaft“ unter der Fragestellung, wie sich Künstliche Intelligenz mit den Werten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verträgt? grundlegend überarbeitet. Angesichts des rasanten technologischen Fortschritts seit der Erstauflage und der Allgegenwart von KI-Anwendungen plädieren die Autoren unter Formulierung von 25 Forderungen dafür, Verantwortung und Ethik im aufziehenden Zeitalter von KI neu zu denken, unser aller Freiheit wirksam zu schützen und Gerechtigkeit im Umgang mit KI zu sichern - https://t1p.de/3yjki
Der gemeinnützige Verein D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt hat acht Jahre nach der Erstauflage sein Positionspapier „Grundwerte in der digitalisierten Gesellschaft“ unter der Fragestellung, wie sich Künstliche Intelligenz mit den Werten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verträgt? grundlegend überarbeitet. Angesichts des rasanten technologischen Fortschritts seit der Erstauflage und der Allgegenwart von KI-Anwendungen plädieren die Autoren unter Formulierung von 25 Forderungen dafür, Verantwortung und Ethik im aufziehenden Zeitalter von KI neu zu denken, unser aller Freiheit wirksam zu schützen und Gerechtigkeit im Umgang mit KI zu sichern - https://t1p.de/3yjki
6) Wissenschaftliches Rechtsgutachten mit Praxisempfehlungen: „Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung“
Das von Dirk Heckmann, Anne Paschke und Sarah Rachut erstellte Gutachten erfasst die Tragweite von KI in Prüfungsverfahren der beruflichen Bildung und beschreibt hierzu zunächst die rechtlichen Grundfragen und Rahmenbedingungen der Prüfungsgestaltung im Kontext des KI-Einsatzes, um in einem weiteren Schritt dezidiert bestehende rechtliche Spielräume und notwendige regulatorische Anpassungsbedarfe zu identifizieren. Auf dieser Grundlage werden Wege aufgezeigt, wie moderne Prüfungsformate in der beruflichen Bildung rechtssicher implementiert werden können - https://t1p.de/hzlpp
Das von Dirk Heckmann, Anne Paschke und Sarah Rachut erstellte Gutachten erfasst die Tragweite von KI in Prüfungsverfahren der beruflichen Bildung und beschreibt hierzu zunächst die rechtlichen Grundfragen und Rahmenbedingungen der Prüfungsgestaltung im Kontext des KI-Einsatzes, um in einem weiteren Schritt dezidiert bestehende rechtliche Spielräume und notwendige regulatorische Anpassungsbedarfe zu identifizieren. Auf dieser Grundlage werden Wege aufgezeigt, wie moderne Prüfungsformate in der beruflichen Bildung rechtssicher implementiert werden können - https://t1p.de/hzlpp
7) Polizeiliches Gefahrenabwehrrecht: Biometrische Videoüberwachung - § 14 HSOG, Klage vor dem VG Frankfurt
Bereits seit den 1990er Jahren gehört die polizeiliche Videoüberwachung öffentlicher, zumeist polizeirechtlich als sogenannte „gefährliche Orte“ bewerteter Räume zum sicherheitsbehördlichen Standardrepertoire. Als erstes Bundesland hat Hessen im Jahr 2025 als erstes Bundesland die Möglichkeit einer KI-gestützten Videoüberwachung („biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung“) im polizeilichen Gefahrenabwehrrecht (HSOG) zur Vermisstensuche, zur Hilfe für Opfer von Menschenhandel und zur Identifizierung von Gefahrenverursachern terroristischer Straftaten explizit geregelt, macht bereits seit Ende 2025 von dieser Befugnis im im Rahmen eines Pilotversuchs im Frankfurter Bahnhofsviertel Gebrauch und hat das Projektgebiet inzwischen ausgeweitet. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) klagt nun vor dem VG Frankfurt gegen die Teile der Novelle des § 14 HSOG, die die „biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung“ ermöglichen mit der abschließenden Empfehlung, das verwaltungsgerichtliche Verfahren wegen der Verfassungswidrigkeit der klagegegenständlichen Befugnisnormen auszusetzten und dem Bundesverfassungsgericht zur inzidenten Normenkontrolle gem. Art. 100 Abs. 1 GG vorzulegen. Der Fortgang dieses Verfahrens ist schon deshalb bedeutsam, weil andere Bundesländer (Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, NRW) inzwischen vergleichbare Regelungen eingeführt haben und diese im Rahmen einzelner Pilotprojekte nutzen (z. B. in Mannheim und Hamburg) und weitere Bundesländer (Bayern, Bremen, Niedersachsen, Sachsen) gegenwärtig über die Ergänzung ihres Ländergefahrenabwehrrechts um vergleichbare Maßnahmen diskutieren - https://t1p.de/igk8l
Bereits seit den 1990er Jahren gehört die polizeiliche Videoüberwachung öffentlicher, zumeist polizeirechtlich als sogenannte „gefährliche Orte“ bewerteter Räume zum sicherheitsbehördlichen Standardrepertoire. Als erstes Bundesland hat Hessen im Jahr 2025 als erstes Bundesland die Möglichkeit einer KI-gestützten Videoüberwachung („biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung“) im polizeilichen Gefahrenabwehrrecht (HSOG) zur Vermisstensuche, zur Hilfe für Opfer von Menschenhandel und zur Identifizierung von Gefahrenverursachern terroristischer Straftaten explizit geregelt, macht bereits seit Ende 2025 von dieser Befugnis im im Rahmen eines Pilotversuchs im Frankfurter Bahnhofsviertel Gebrauch und hat das Projektgebiet inzwischen ausgeweitet. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) klagt nun vor dem VG Frankfurt gegen die Teile der Novelle des § 14 HSOG, die die „biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung“ ermöglichen mit der abschließenden Empfehlung, das verwaltungsgerichtliche Verfahren wegen der Verfassungswidrigkeit der klagegegenständlichen Befugnisnormen auszusetzten und dem Bundesverfassungsgericht zur inzidenten Normenkontrolle gem. Art. 100 Abs. 1 GG vorzulegen. Der Fortgang dieses Verfahrens ist schon deshalb bedeutsam, weil andere Bundesländer (Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, NRW) inzwischen vergleichbare Regelungen eingeführt haben und diese im Rahmen einzelner Pilotprojekte nutzen (z. B. in Mannheim und Hamburg) und weitere Bundesländer (Bayern, Bremen, Niedersachsen, Sachsen) gegenwärtig über die Ergänzung ihres Ländergefahrenabwehrrechts um vergleichbare Maßnahmen diskutieren - https://t1p.de/igk8l
8) Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ legt erste Bestandsaufnahme vor
Die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im September 2025 beauftragte Expertenkommission soll bis Ende Juni 2026 interdisziplinäre Handlungsempfehlungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren der digitalen Welt bei gleichzeitiger Sicherung der digitalen Teilhabe vorlegen. Mit einer aktuell vorgelegten ersten Bestandsaufnahme wollen die Kommissionsmitglieder eine evidenzbasierte und transparente Grundlage gegenwärtiger Entwicklungen, Strukturen und Handlungsfelder als Ausgangspunkt für den zweiten Schritt konkreter Handlungsempfehlungen schaffen - https://t1p.de/xo31l
Die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im September 2025 beauftragte Expertenkommission soll bis Ende Juni 2026 interdisziplinäre Handlungsempfehlungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren der digitalen Welt bei gleichzeitiger Sicherung der digitalen Teilhabe vorlegen. Mit einer aktuell vorgelegten ersten Bestandsaufnahme wollen die Kommissionsmitglieder eine evidenzbasierte und transparente Grundlage gegenwärtiger Entwicklungen, Strukturen und Handlungsfelder als Ausgangspunkt für den zweiten Schritt konkreter Handlungsempfehlungen schaffen - https://t1p.de/xo31l
9) Digitales Themenportal „Rechte Gewalt“
Im April 2026 haben das Bundesarchiv und das Landesarchiv Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (FIZ) in Karlsruhe das neue digitale Themenportal „Rechte Gewalt“ mit dem Bedürfnis der Sensibilisierung für das Thema fremdenfeindliche und rechtsextremistische Entwicklungen in der Gegenwart und der Zielrichtung, die Morde des NSU und alle anderen Opfer rechter Gewalt zum Teil der deutschen Erinnerungskultur zu machen, gelauncht. In der aktuell verfügbaren ersten Ausbaustufe werden Ereignisse rechtsextremer und rechtsterroristischer Gewalt in Deutschland ortsbezogen und chronologisch dokumentiert - https://t1p.de/7jw02
Im April 2026 haben das Bundesarchiv und das Landesarchiv Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (FIZ) in Karlsruhe das neue digitale Themenportal „Rechte Gewalt“ mit dem Bedürfnis der Sensibilisierung für das Thema fremdenfeindliche und rechtsextremistische Entwicklungen in der Gegenwart und der Zielrichtung, die Morde des NSU und alle anderen Opfer rechter Gewalt zum Teil der deutschen Erinnerungskultur zu machen, gelauncht. In der aktuell verfügbaren ersten Ausbaustufe werden Ereignisse rechtsextremer und rechtsterroristischer Gewalt in Deutschland ortsbezogen und chronologisch dokumentiert - https://t1p.de/7jw02
10) Prävention: Erkennen sie Cybercrime?
Cyberkriminalität kann jeden treffen, unabhängig von Bildung, Alter oder technischem Wissen. Um Schäden oder nachhaltige Beeinträchtigungen der Lebensqualität zu vermeiden, sind gut gemachte und aktuelle Informations- und Präventionsangebote wichtig, um die eigene Cyber-Awareness und -Resilienz zu kräftigen. Die seit kurzem verfügbare Website Cyberkunde.de vermittelt in Quizform spielerisch Wissen über zahlreiche aktuelle Cybercrime-Phänomene. Der Fragenkatalog wird regelmäßig erweitert - https://t1p.de/p2s8s
Cyberkriminalität kann jeden treffen, unabhängig von Bildung, Alter oder technischem Wissen. Um Schäden oder nachhaltige Beeinträchtigungen der Lebensqualität zu vermeiden, sind gut gemachte und aktuelle Informations- und Präventionsangebote wichtig, um die eigene Cyber-Awareness und -Resilienz zu kräftigen. Die seit kurzem verfügbare Website Cyberkunde.de vermittelt in Quizform spielerisch Wissen über zahlreiche aktuelle Cybercrime-Phänomene. Der Fragenkatalog wird regelmäßig erweitert - https://t1p.de/p2s8s
11) Forensik: Videospiel des LKA Rheinland-Pfalz
In diesem gemeinsam vom LKA und einer Gaming-Firma entwickelten und zeitnah öffentlich verfügbaren Videospiel „Forensics Crime Scene Detective“ nehmen Spielerinnen und Spieler die Rolle von Kriminaltechnikern an Tatorten ein und versuchen, fiktive, jedoch wirklichkeitsnahe Kriminalfälle zu lösen. Bislang sind vier klassische kriminaltechnische Spurenkomplexe in diese virtuelle ermittlungstechnische Welt integriert: Fingerabdrücke, DNA, Ballistik und digitale Forensik. Die Mitspieler sollen vor allem die Wichtigkeit spartenübergreifender Teamarbeit an einem Tatort und bei der anschließenden Auswertung erfahren sowie die Bedeutung einer lückenlosen Dokumentation der erhobenen Spuren kennenlernen. So soll moderne Polizeiarbeit auch in einer virtuellen Gaming-Umgebung, die bei kriminaltaktischen Maßnahmen eine zunehmend stärkere Bedeutung erfährt, spielerisch greifbarer werden. Zudem können auch Menschen erreicht werden, die für die Ermittlungsbehörden auf herkömmlichen Wegen nur schwer ansprechbar sind - https://t1p.de/dzvdw.
In diesem gemeinsam vom LKA und einer Gaming-Firma entwickelten und zeitnah öffentlich verfügbaren Videospiel „Forensics Crime Scene Detective“ nehmen Spielerinnen und Spieler die Rolle von Kriminaltechnikern an Tatorten ein und versuchen, fiktive, jedoch wirklichkeitsnahe Kriminalfälle zu lösen. Bislang sind vier klassische kriminaltechnische Spurenkomplexe in diese virtuelle ermittlungstechnische Welt integriert: Fingerabdrücke, DNA, Ballistik und digitale Forensik. Die Mitspieler sollen vor allem die Wichtigkeit spartenübergreifender Teamarbeit an einem Tatort und bei der anschließenden Auswertung erfahren sowie die Bedeutung einer lückenlosen Dokumentation der erhobenen Spuren kennenlernen. So soll moderne Polizeiarbeit auch in einer virtuellen Gaming-Umgebung, die bei kriminaltaktischen Maßnahmen eine zunehmend stärkere Bedeutung erfährt, spielerisch greifbarer werden. Zudem können auch Menschen erreicht werden, die für die Ermittlungsbehörden auf herkömmlichen Wegen nur schwer ansprechbar sind - https://t1p.de/dzvdw.
12) Neue zentrale Ansprechstelle „Deepfakes“ im Hessischen Landeskriminalamt
Die digitale Transformation schafft – neben zahllosen Chancen – auch einen neuen, virtuellen Raum für Rechtsgutverletzung mit digitalen Mitteln und damit, mit Blick auf KI-erzeugte, täuschend echt wirkende Bild-, Video- und sonstige Kommunikationserzeugnisse (Deepfakes), neue Formen „digitaler Gewalt“. Das Bundesjustizministerium hat Mitte April einen RefE zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor eben jener „digitalen Gewalt“ in die Abstimmung gegeben. Neben einem neuen „Gesetz gegen digitale Gewalt“, der Diensteanbieter und Anbieter von Internetzugangsdiensten stärker in die Verantwortung nehmen und Nutzerrechte stärken soll, soll auch das Kernstrafrecht signifikant ergänzt werden. Eine zentrale Herausforderung bleibt vor dem Hintergrund der hohen Qualität und der schieren Menge manipulierter Inhalte im Netz allerdings nach wie vor die Detektion und Analyse entsprechender Inhalte durch die Sicherheitsbehörden. Erste Ansätze zur Lösung dieser Problematik in Form polizeilicher Eigenentwicklungen (vgl. hierzu bspw. den KI-basierten Deepfake-Detector der rheinland-pfälzischen Polizei, Meldung im April-PNL Nr. 306) und nun auch die Gründung einer eigenständigen zentralen Ansprechstelle für Deepfakes im HLKA als interdisziplinäre Schnittstelle mit Vernetzungsaufgaben, Aufbau eines Lagebildes, polizeiinterne Kompetenzvermittlung, Marktsichtung und polizeiinterne Produkteinführung sowie die Verbesserung des Opferschutzes und der Prävention sind daher folgerichtig - https://t1p.de/3dfbn
Die digitale Transformation schafft – neben zahllosen Chancen – auch einen neuen, virtuellen Raum für Rechtsgutverletzung mit digitalen Mitteln und damit, mit Blick auf KI-erzeugte, täuschend echt wirkende Bild-, Video- und sonstige Kommunikationserzeugnisse (Deepfakes), neue Formen „digitaler Gewalt“. Das Bundesjustizministerium hat Mitte April einen RefE zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor eben jener „digitalen Gewalt“ in die Abstimmung gegeben. Neben einem neuen „Gesetz gegen digitale Gewalt“, der Diensteanbieter und Anbieter von Internetzugangsdiensten stärker in die Verantwortung nehmen und Nutzerrechte stärken soll, soll auch das Kernstrafrecht signifikant ergänzt werden. Eine zentrale Herausforderung bleibt vor dem Hintergrund der hohen Qualität und der schieren Menge manipulierter Inhalte im Netz allerdings nach wie vor die Detektion und Analyse entsprechender Inhalte durch die Sicherheitsbehörden. Erste Ansätze zur Lösung dieser Problematik in Form polizeilicher Eigenentwicklungen (vgl. hierzu bspw. den KI-basierten Deepfake-Detector der rheinland-pfälzischen Polizei, Meldung im April-PNL Nr. 306) und nun auch die Gründung einer eigenständigen zentralen Ansprechstelle für Deepfakes im HLKA als interdisziplinäre Schnittstelle mit Vernetzungsaufgaben, Aufbau eines Lagebildes, polizeiinterne Kompetenzvermittlung, Marktsichtung und polizeiinterne Produkteinführung sowie die Verbesserung des Opferschutzes und der Prävention sind daher folgerichtig - https://t1p.de/3dfbn
13) Projekt „Open Press of Criminology“ der Georgia State University
Aus einem Graduate-level Course an der Georgia State University ist eine von den Teilnehmern konzipierte und erstellte, frei zugängliche Sammlung kriminologischer Reader inklusive aktueller Beiträge aus kriminologischen und sozialwissenschaftlichen Fachzeitschriften zu neun kriminologischen / polizeiwissenschaftlichen Themenblöcken entstanden - https://t1p.de/ypumc
Aus einem Graduate-level Course an der Georgia State University ist eine von den Teilnehmern konzipierte und erstellte, frei zugängliche Sammlung kriminologischer Reader inklusive aktueller Beiträge aus kriminologischen und sozialwissenschaftlichen Fachzeitschriften zu neun kriminologischen / polizeiwissenschaftlichen Themenblöcken entstanden - https://t1p.de/ypumc
14) Lagebericht „Internet Organised Crime Threat Assessment” (IOCTA)
Der aktuell veröffentlichte IOCTA-Report, hrsg. von EUROPOL, “The evolving threat landscape. How encryption, proxies and AI are expanding cybercrime” bietet eine detaillierte Übersicht und Fallstudien der aktuellen Cyber-Bedrohungslage und neuer Kriminalitätsphänomene auf europäischer Ebene. Vor allem die zunehmende Bedeutung von KI als Werkzeug für skalierte Betrugskampagnen ist ein zentraler Bezugspunkt des Reports - https://t1p.de/do898
Der aktuell veröffentlichte IOCTA-Report, hrsg. von EUROPOL, “The evolving threat landscape. How encryption, proxies and AI are expanding cybercrime” bietet eine detaillierte Übersicht und Fallstudien der aktuellen Cyber-Bedrohungslage und neuer Kriminalitätsphänomene auf europäischer Ebene. Vor allem die zunehmende Bedeutung von KI als Werkzeug für skalierte Betrugskampagnen ist ein zentraler Bezugspunkt des Reports - https://t1p.de/do898
15) Veranstaltung: „Islamismus in Berlin – jenseits von Gewalttaten. Herausforderungen für die Jugend- und Bildungsarbeit“
UFUQ als Träger der freien Jugendhilfe lädt in Zusammenarbeit mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung am 08. Juni 2026, in der Zeit von 15.00 – 17.00 Uhr zu einem Online-Fachgespräch (via Zoom) ein, in welchem u. a. auch die Ergebnisse des aktuellen Berliner „Islamismus-Monitors“ und Erfahrungen aus dem „Landesprogramm Radikalisierungsprävention, der politischen Bildung und der zivilgesellschaftlichen Präventionspraxis“ vorgestellt werden. Die Anmeldung erfolgt elektronisch, die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting werden per E-Mail übermittelt - https://t1p.de/y60dr
UFUQ als Träger der freien Jugendhilfe lädt in Zusammenarbeit mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung am 08. Juni 2026, in der Zeit von 15.00 – 17.00 Uhr zu einem Online-Fachgespräch (via Zoom) ein, in welchem u. a. auch die Ergebnisse des aktuellen Berliner „Islamismus-Monitors“ und Erfahrungen aus dem „Landesprogramm Radikalisierungsprävention, der politischen Bildung und der zivilgesellschaftlichen Präventionspraxis“ vorgestellt werden. Die Anmeldung erfolgt elektronisch, die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting werden per E-Mail übermittelt - https://t1p.de/y60dr
16) Veranstaltung: „Verlockender Fundamentalismus“ – Kontinuitäten und Paradigmenwechsel in der Forschung und der Prävention von Islamismus
UFUQ lädt in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung NRW zu einer zweitägigen Fachtagung vom 24. – 25. Juni 2026 in der Volkshochschule in Münster ein. Diskutiert werden aus Anlass der Veröffentlichung der Studie „Verlockender Fundamentalismus. Türkische Jugendliche in Deutschland“ vor 30 Jahren (1997) veränderte Forschungsperspektiven in einer neuen „digitalen, politisch aufgeladenen Umgebung“. Anmeldungen sind elektronisch bis zum 10. Juni 2026 möglich - https://t1p.de/6eqwu
UFUQ lädt in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung NRW zu einer zweitägigen Fachtagung vom 24. – 25. Juni 2026 in der Volkshochschule in Münster ein. Diskutiert werden aus Anlass der Veröffentlichung der Studie „Verlockender Fundamentalismus. Türkische Jugendliche in Deutschland“ vor 30 Jahren (1997) veränderte Forschungsperspektiven in einer neuen „digitalen, politisch aufgeladenen Umgebung“. Anmeldungen sind elektronisch bis zum 10. Juni 2026 möglich - https://t1p.de/6eqwu
17) Buchbesprechung: “Policing Hot Spots of Crime” (hrsg. von David Weisburd)
Die Kriminologie hat sich von jeher mit der Frage beschäftigt, warum Menschen Straftaten begehen und/oder kriminell werden oder warum bspw. bestimmte regionale Gebiete von Kriminalität stärker betroffen sind als andere. Der Band bietet einen umfassenden Rahmen zum Verständnis der Hot-Spot-Polizeiarbeit im Kontext der Beiträge von David Weisburd, für die er im Jahr 2010 mit dem Stockholmer Preises für Kriminologie geehrt worden ist. Das Buch zielt darauf ab, eine Vielzahl von Studien zusammenzuführen, um zu argumentieren, warum Hot-Spot-Polizeiarbeit „Sinn macht“, warum Polizeibehörden diesen Ansatz umsetzen sollten und wie Polizeireformen in ihre Bemühungen integriert werden können - https://t1p.de/fl2ao
Die Kriminologie hat sich von jeher mit der Frage beschäftigt, warum Menschen Straftaten begehen und/oder kriminell werden oder warum bspw. bestimmte regionale Gebiete von Kriminalität stärker betroffen sind als andere. Der Band bietet einen umfassenden Rahmen zum Verständnis der Hot-Spot-Polizeiarbeit im Kontext der Beiträge von David Weisburd, für die er im Jahr 2010 mit dem Stockholmer Preises für Kriminologie geehrt worden ist. Das Buch zielt darauf ab, eine Vielzahl von Studien zusammenzuführen, um zu argumentieren, warum Hot-Spot-Polizeiarbeit „Sinn macht“, warum Polizeibehörden diesen Ansatz umsetzen sollten und wie Polizeireformen in ihre Bemühungen integriert werden können - https://t1p.de/fl2ao
18) Glossar Innere Sicherheit der Bundeszentrale für politische Bildung umfassend überarbeitet
Im Mai 2026 wurde das umfassend von Christian Wickert, der u. a. auch die webbasierte Plattform für Soziologie und Kriminologie „SozTheo“ veranwortet, überarbeitete und aktualisierte „Glossar zur Inneren Sicherheit“ als Bestandteil des „Dossiers Innere Sicherheit“ der BpB relaunched - https://t1p.de/vo222
Im Mai 2026 wurde das umfassend von Christian Wickert, der u. a. auch die webbasierte Plattform für Soziologie und Kriminologie „SozTheo“ veranwortet, überarbeitete und aktualisierte „Glossar zur Inneren Sicherheit“ als Bestandteil des „Dossiers Innere Sicherheit“ der BpB relaunched - https://t1p.de/vo222
19) Broschüre des BfV: „Versteckte Botschaften – Antisemitische Codes und Chiffren“
Aktuell berichtet fast jede zweite jüdische Gemeinde in Deutschland von antisemitischen Vorfällen in den letzten zwölf Monaten. Beleidigungen, Drohanrufe, Hasskommentare, Sachbeschädigungen und Schmierereien an Gebäuden sind beinahe alltäglich geworden. Neben diesen offenen „Gewaltdelikten“ tragen jedoch auch in ihrer Zielrichtung nicht sofort eindeutig einordenbare antisemitische Codes und Chiffren als versteckte Botschaften zur Verunsicherung Betroffener bei. Eine neue Broschüre des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) informiert über verschlüsselte Formen des Antisemitismus, deren Herkunft, Bedeutung und die Gefahren einer Weiterverbreitung und soll als „praktische Ergänzung zu wissenschaftlichen Publikationen“ dienen - https://t1p.de/agv34
Aktuell berichtet fast jede zweite jüdische Gemeinde in Deutschland von antisemitischen Vorfällen in den letzten zwölf Monaten. Beleidigungen, Drohanrufe, Hasskommentare, Sachbeschädigungen und Schmierereien an Gebäuden sind beinahe alltäglich geworden. Neben diesen offenen „Gewaltdelikten“ tragen jedoch auch in ihrer Zielrichtung nicht sofort eindeutig einordenbare antisemitische Codes und Chiffren als versteckte Botschaften zur Verunsicherung Betroffener bei. Eine neue Broschüre des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) informiert über verschlüsselte Formen des Antisemitismus, deren Herkunft, Bedeutung und die Gefahren einer Weiterverbreitung und soll als „praktische Ergänzung zu wissenschaftlichen Publikationen“ dienen - https://t1p.de/agv34
20) Podcast „Im Treff – Trierer rechtspolitische Gespräche“ des Instituts für Rechtspolitik an der Universität Trier
Die Innenministerkonferenz (IMK) setzt sich regelmäßig mit der Sicherheit rund um Fußballspiele auseinander. Dabei wird immer auch wieder eine Verschärfung der Maßnahmen insbesondere zur Stabilisierung der Sicherheit in den Stadien selbst, die primär in der Verantwortung des Veranstalters liegt, diskutiert. Zuletzt wurden im Vorfeld der Herbstsitzung 2025 der IMK bspw. „personalisierte Tickets“, eine „bundesweite Stadionverbotskommission“, die die regionalen Kommissionen ersetzen sollte und eine „KI-basierte biometrische Gesichtserkennung“, mit der es gelingen könnte, unbefugte Personen vor dem Veranstaltungszutritt zu identifizieren, diskutiert. In der jüngsten, insgesamt 15. Folge der Trierer rechtspolitischen Gespräche werden Potentiale und Risiken biometrischer Videoüberwachung am Stadiontor im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit mit Gerrit Hornung von der Universität in Kassel kritisch diskutiert - https://t1p.de/ijco9
Die Innenministerkonferenz (IMK) setzt sich regelmäßig mit der Sicherheit rund um Fußballspiele auseinander. Dabei wird immer auch wieder eine Verschärfung der Maßnahmen insbesondere zur Stabilisierung der Sicherheit in den Stadien selbst, die primär in der Verantwortung des Veranstalters liegt, diskutiert. Zuletzt wurden im Vorfeld der Herbstsitzung 2025 der IMK bspw. „personalisierte Tickets“, eine „bundesweite Stadionverbotskommission“, die die regionalen Kommissionen ersetzen sollte und eine „KI-basierte biometrische Gesichtserkennung“, mit der es gelingen könnte, unbefugte Personen vor dem Veranstaltungszutritt zu identifizieren, diskutiert. In der jüngsten, insgesamt 15. Folge der Trierer rechtspolitischen Gespräche werden Potentiale und Risiken biometrischer Videoüberwachung am Stadiontor im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit mit Gerrit Hornung von der Universität in Kassel kritisch diskutiert - https://t1p.de/ijco9
21) Masterstudiengang „Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft“ – Bewerbungsphase endet am 30. Juni 2026
Das Bewerbungsverfahren für den in Deutschland einzigartigen Masterstudiengang „Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft“ an der Ruhr-Universität Bochum endet am Ende des Monats Juni. Interessierte haben bis zum 30. Juni 2026 die Möglichkeit, sich online um einen Studienplatz für den mittlerweile 23. Jahrgang zu bewerben. Der Studiengang richtet sich an Berufstätige, die sich akademisch in den Themenbereichen der Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft weiterqualifizieren möchten. Das Studium ist berufsbegleitend möglich, da wesentliche Teile online absolviert werden und eine Anwesenheit vor Ort nur in wenigen Präsenzphasen erforderlich ist (Blended-Learning). Nähere Informationen zum Studiengang sowie den Zugang zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie auf der Website des Studiengangs - https://t1p.de/55tv8
Das Bewerbungsverfahren für den in Deutschland einzigartigen Masterstudiengang „Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft“ an der Ruhr-Universität Bochum endet am Ende des Monats Juni. Interessierte haben bis zum 30. Juni 2026 die Möglichkeit, sich online um einen Studienplatz für den mittlerweile 23. Jahrgang zu bewerben. Der Studiengang richtet sich an Berufstätige, die sich akademisch in den Themenbereichen der Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft weiterqualifizieren möchten. Das Studium ist berufsbegleitend möglich, da wesentliche Teile online absolviert werden und eine Anwesenheit vor Ort nur in wenigen Präsenzphasen erforderlich ist (Blended-Learning). Nähere Informationen zum Studiengang sowie den Zugang zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie auf der Website des Studiengangs - https://t1p.de/55tv8