Nr. 305, März 2026
 
1) Massiver Ausbau der biometrischen Gesichtserkennung bei der Polizei in England und Wales
Das britische Innenministerium will weitere 40 Mio. Pfund in den Ausbau der biometrischen Gesichtserkennung durch die Polizei investieren. Bislang können bereits alle 43 Polizeibehörden im UK die biometrische Technik retrograd, etwa zur Identifizierung von Verdächtigen in gespeicherten Aufnahmen anwenden. Derzeit können allerdings nur 13 diese Tools zur Live-Gesichtserkennung an öffentlichen Orten anwenden. Hierzu wird landesweit die Kapazität von bislang zehn mobilen Videoüberwachungsanlagen, die in Kleinbussen verbaut sind, auf insgesamt 50 erhöht. Zwei Polizeibehörden projektieren derzeit zudem eine mobile Gesichtserkennungs-App, mit der bei Personenkontrollen vor Ort der / die Aufgenommene unmittelbar mit einer polizeilichen Watchlist abgeglichen werden kann. Obwohl die Erkennungstechnik zunehmend akkurater arbeitet, ist die „Besorgnis“ der Bevölkerung gegenüber dem Ausbau seit 2020 nicht gewachsen, wie das Home Office aktuell nach einer zwölfwöchigen öffentlichen Konsultationsphase konstatiert - https://t1p.de/o45rl