Nr. 308, Juni 2026
3) Hamburg: Straffung der polizeilichen / justiziellen Bearbeitung bei Massendelikten der Alltagskriminalität
Im April 2026 hat in Hamburg eine aus 56 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Landeskriminalamtes und der Justiz zusammengesetzte „Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle“ (GEBS) mit dem Ziel der schnelleren und effektiveren Verfahrenserledigung bei Delikten der Massenkriminalität (explizit in der Verlautbarung benannt werden dabei Sachbeschädigung, Diebstahl, Beleidigung oder Hausfriedensbruch) unter Vermeidung von Doppelarbeiten bei Polizei und Staatsanwaltschaft ihren auf zunächst ein Jahr angelegten Probebetrieb aufgenommen. Das Konzept hierzu, in welchem von einem jährlichen Volumen von rund 35.000 Verfahren ausgegangen wird, hat eine im November 2024 ins Leben gerufene Arbeitsgruppe der Generalstaatsanwaltschaft und der Hamburger Polizei ausgearbeitet. Der Vorschlag fand in der Folge Eingang in den im April 2025 geschlossenen Koalitionsvertrag für die 23. Legislaturperiode der Hamburger Bürgerschaft (ebd., S. 107) und wurde nun umgesetzt. Die Ergebnisse und Erfahrungen des Probebetriebs sollen zeitnah evaluiert werden - https://t1p.de/017wa
3) Hamburg: Straffung der polizeilichen / justiziellen Bearbeitung bei Massendelikten der Alltagskriminalität
Im April 2026 hat in Hamburg eine aus 56 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Landeskriminalamtes und der Justiz zusammengesetzte „Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle“ (GEBS) mit dem Ziel der schnelleren und effektiveren Verfahrenserledigung bei Delikten der Massenkriminalität (explizit in der Verlautbarung benannt werden dabei Sachbeschädigung, Diebstahl, Beleidigung oder Hausfriedensbruch) unter Vermeidung von Doppelarbeiten bei Polizei und Staatsanwaltschaft ihren auf zunächst ein Jahr angelegten Probebetrieb aufgenommen. Das Konzept hierzu, in welchem von einem jährlichen Volumen von rund 35.000 Verfahren ausgegangen wird, hat eine im November 2024 ins Leben gerufene Arbeitsgruppe der Generalstaatsanwaltschaft und der Hamburger Polizei ausgearbeitet. Der Vorschlag fand in der Folge Eingang in den im April 2025 geschlossenen Koalitionsvertrag für die 23. Legislaturperiode der Hamburger Bürgerschaft (ebd., S. 107) und wurde nun umgesetzt. Die Ergebnisse und Erfahrungen des Probebetriebs sollen zeitnah evaluiert werden - https://t1p.de/017wa