Nr. 310, August 2026
12) Jugendmedienschutz – Empirische Erhebung von Chancen und Belastungen digitaler Medien in der aktuellen JIMplus-Studie 2026
Eine von der EU eingesetzte Expertenkommission empfiehlt aktuell, die Nutzung von Social Media-Angeboten erst ab 13 Jahren freizugeben (https://t1p.de/ehvra). Die Ergebnisse der EU-Kommission wurden kurz nach der Vorstellung der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ (mit insgesamt 56 Handlungsempfehlungen) veröffentlicht (vgl. PNL Nr. 309) und konkretisieren die Handlungsempfehlung Nr. 36 dort nun auch auf europäischer Ebene. Das hat den anhaltenden nationalen Diskurs nochmals vertieft. Nun trägt die JIMplus-Studie dazu bei, die beiden oben genannten Expertisen auch hinsichtlich dieses konkreten prohibitiven Ansatzes differenzierter zu interpretieren, denn – nach weit überwiegender Ansicht der Teilnehmer der repräsentativen Erhebung der JIMplus-Studie und obwohl mehr als zwei Fünftel der Befragten der Meinung ist, dass Social Media für alle unter einem bestimmten Alter verboten sein sollte – werde ihre Perspektive nicht ausreichend beachtet. Social Media wird in der Gruppe der Betroffenen nicht nur als Belastung empfunden. Die Befragten betrachten ihre Social Media-Aktivitäten insgesamt sehr reflektiert. „72% antworten, dass sie dies von den Dingen ablenke, die sie eigentlich tun sollten, mehr als die Hälfte hat das Gefühl, dadurch Zeit für Erholung und andere Freizeitaktivitäten zu verlieren und 40% berichten, ihre Konzentrationsfähigkeit leide darunter. 82% der Teilnehmer der Studie sagen aber auch, über Social Media können sie viel Neues lernen und ihr Wissen erweitern. Ungefähr die Hälfte fühlt sich in der virtuellen Umgebung verstanden“ - https://t1p.de/ia9zx
12) Jugendmedienschutz – Empirische Erhebung von Chancen und Belastungen digitaler Medien in der aktuellen JIMplus-Studie 2026
Eine von der EU eingesetzte Expertenkommission empfiehlt aktuell, die Nutzung von Social Media-Angeboten erst ab 13 Jahren freizugeben (https://t1p.de/ehvra). Die Ergebnisse der EU-Kommission wurden kurz nach der Vorstellung der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ (mit insgesamt 56 Handlungsempfehlungen) veröffentlicht (vgl. PNL Nr. 309) und konkretisieren die Handlungsempfehlung Nr. 36 dort nun auch auf europäischer Ebene. Das hat den anhaltenden nationalen Diskurs nochmals vertieft. Nun trägt die JIMplus-Studie dazu bei, die beiden oben genannten Expertisen auch hinsichtlich dieses konkreten prohibitiven Ansatzes differenzierter zu interpretieren, denn – nach weit überwiegender Ansicht der Teilnehmer der repräsentativen Erhebung der JIMplus-Studie und obwohl mehr als zwei Fünftel der Befragten der Meinung ist, dass Social Media für alle unter einem bestimmten Alter verboten sein sollte – werde ihre Perspektive nicht ausreichend beachtet. Social Media wird in der Gruppe der Betroffenen nicht nur als Belastung empfunden. Die Befragten betrachten ihre Social Media-Aktivitäten insgesamt sehr reflektiert. „72% antworten, dass sie dies von den Dingen ablenke, die sie eigentlich tun sollten, mehr als die Hälfte hat das Gefühl, dadurch Zeit für Erholung und andere Freizeitaktivitäten zu verlieren und 40% berichten, ihre Konzentrationsfähigkeit leide darunter. 82% der Teilnehmer der Studie sagen aber auch, über Social Media können sie viel Neues lernen und ihr Wissen erweitern. Ungefähr die Hälfte fühlt sich in der virtuellen Umgebung verstanden“ - https://t1p.de/ia9zx