Nr. 310, August 2026
13) „Demokratie verteidigen, ohne sie zu zerstören“ – Neues Max Planck Center for Democracy, Security and Human Rights in gemeinsamer Initiative des MPI-CSL in Freiburg und des MCHR an der Hebrew University in Jerusalem gegründet
Der inzwischen gut dokumentierte schleichende Rückgang liberaler Demokratien wirft die drängende Frage auf, wie demokratische Institutionen widerstandsfähig bleiben und gleichzeitig auf komplexe Sicherheitsherausforderungen reagieren können. Das Dilemma, dessen sich die gemeinsam von der Hertie- und der Volkswagen-Stiftung geförderte gemeinsame Forschungsinitiative im Schwerpunkt widmet, wird durch die beiden Direktoren folgendermaßen skizziert: „Wie können sich Gesellschaften verteidigen, ohne die demokratischen und rechtsstaatlichen Werte zu zerstören, die sie zu schützen bemüht sind? Demokratie und Sicherheit seien keine gegensätzlichen Kräfte.“ Demokratie zu stärken bedeute nicht, Sicherheit einzuschränken – sie sei deren Grundlage und Zweck. Aus diesen Erwägungen heraus will die gemeinsame Forschungskooperation künftig Expert*innen für Verfassungs-, Menschen- und Sicherheitsrecht zusammenbringen, um die „dynamische Beziehung zwischen demokratischem Regieren und öffentlicher Sicherheit zu untersuchen und so innovative Herangehensweisen zu entwickeln, die die traditionelle Kluft zwischen ‚Sicherheit und Freiheit‘ überwinden helfen“ - https://t1p.de/cgkjs
13) „Demokratie verteidigen, ohne sie zu zerstören“ – Neues Max Planck Center for Democracy, Security and Human Rights in gemeinsamer Initiative des MPI-CSL in Freiburg und des MCHR an der Hebrew University in Jerusalem gegründet
Der inzwischen gut dokumentierte schleichende Rückgang liberaler Demokratien wirft die drängende Frage auf, wie demokratische Institutionen widerstandsfähig bleiben und gleichzeitig auf komplexe Sicherheitsherausforderungen reagieren können. Das Dilemma, dessen sich die gemeinsam von der Hertie- und der Volkswagen-Stiftung geförderte gemeinsame Forschungsinitiative im Schwerpunkt widmet, wird durch die beiden Direktoren folgendermaßen skizziert: „Wie können sich Gesellschaften verteidigen, ohne die demokratischen und rechtsstaatlichen Werte zu zerstören, die sie zu schützen bemüht sind? Demokratie und Sicherheit seien keine gegensätzlichen Kräfte.“ Demokratie zu stärken bedeute nicht, Sicherheit einzuschränken – sie sei deren Grundlage und Zweck. Aus diesen Erwägungen heraus will die gemeinsame Forschungskooperation künftig Expert*innen für Verfassungs-, Menschen- und Sicherheitsrecht zusammenbringen, um die „dynamische Beziehung zwischen demokratischem Regieren und öffentlicher Sicherheit zu untersuchen und so innovative Herangehensweisen zu entwickeln, die die traditionelle Kluft zwischen ‚Sicherheit und Freiheit‘ überwinden helfen“ - https://t1p.de/cgkjs