Nr. 312, Oktober 2026
 
2) „Sicherheit und Raum“ – Hinweis auf Blog an der Schnittstelle von Wissenschaft, Verwaltung und Stadtentwicklung – aktuell: KI zur Unterstützung der Sicherheitsbewertung städtischer Räume
Die Themen urbane „Angsträume“ und „subjektives Sicherheitsempfinden“ werden bei nahezu jeder kommunalen Stadtteilkonferenz kontrovers diskutiert. Insofern ist der (relativ neue) Online-Blog „Sicherheit und Raum“ der Architektin, Verwaltungswissenschaftlerin und Kriminologin Dunja Storp eine für Praktiker hilfreiche Web-Adresse (https://t1p.de/gyygh) zu diesem Themenkreis. Der aktuelle Beitrag reflektiert auf eine aktuelle Studie von Beneduce et al., (open access) veröffentlicht in der EPJ Data Science (https://t1p.de/yj5ps), die die Leistungsfähigkeit einiger multimodaler KI-Modelle zur Unterstützung der Bewertung räumlicher Einflussfaktoren auf das subjektive Sicherheitsempfinden beschreiben und bewerten. Auch wenn die Validität der Systeme derzeit noch signifikante Schwächen aufweist, lässt die rasante Entwicklung der Technik durchaus die Annahme zu, dass derartige Systeme zukünftig hilfreiche Dienste bei der Stadtentwicklung und der Berücksichtigung kriminalpräventiver Erkenntnisse bei der Gestaltung öffentlicher Räume (CPTED) leisten können.